Station 2 - Jesus nimmt das schwere Kreuz auf sich

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Station  2 // Jesus nimmt das schwere Kreuz auf sich // NIMM DEIN KREUZ AUF DICH! //

Die Soldaten bringen das Kreuz. Es ist sehr schwer. Jesus ist müde und erschöpft. Er hat große Schmerzen.
 
💟 Dennoch nimmt Er das schwere Kreuz für uns auf Seine Schultern. So zeigt Er Seine Liebe.
 
✝️ Belastet werden. Eine Bürde auferlegt bekommen. Für die Sünden anderer büßen müssen. Das erregt unseren Unwillen. Dagegen wehren wir uns oft mit allen Fasern unseres Herzens. Doch je mehr wir unser Kreuz annehmen, umso leichter können wir es tragen.
Jesus, Du hast das Kreuz auf Dich genommen und uns so das Geheimnis der erlösenden Liebe erschlossen. Stärke uns, wenn unsere Treue scheitert. Lass uns vertrauen, dass Deine Zusagen nicht nur in unseren Jubelstunden tragfähig sind.

Station 1 - Jesus wird zum Tod verurteilt

Station 1Station 1 // Jesus wird zum Tod verurteilt // DEIN WILLE GESCHEHE! //

Die Feinde Jesu bringen ihre Anklagen vor. Auch wenn Pilatus spürt, dass Jesus unschuldig ist, lässt er Ihn geißeln. Aus Angst, selbst beim Kaiser angezeigt zu werden, verurteilt er Jesus zum Tod am Kreuz.
 
💟 Jesus dagegen schweigt. Er schimpft nicht. Er droht nicht. Er nimmt das Urteil hin. So zeigt Er Seine Liebe.
 
✝️ Jesus, du hast vor Pilatus für die Wahrheit Zeugnis abgelegt. Du hast uns von Sünde und Tod erlöst. Du hast uns berufen, Deine Zeugen in der Welt zu sein und nicht zu schweigen über das, was wir als Geschenk des Glaubens mitbekommen haben. Lass uns mutig sein, und Dir vertrauen.

Palmsonntag

PalmsonntagMit dem Palmsonntag, dem Sonntag vor Ostern, beginnt die Karwoche.
Das Wort "Kar" ist althochdeutsch und bedeutet Klage, Kummer oder Trauer.
Wir denken in dieser Woche an das Leiden und Sterben von Jesus.
Am Palmsonntag überwiegt noch die Freude, wenn wir uns an den Einzug Jesu in Jerusalm erinnern.
Die Leute dort haben sich so gefreut, dass er kommt, dass sie im mit Palmzweigen gewunken und ihn begrüßt haben - ein Empfang wie für einen König!
Das erklärt auch den Namen dieses Tages.
Bei uns wachsen keine Palmen, deswegen sehen die Buschen, die wir vorbereiten, meistens so aus wie auf dem Bild links.

Heilige im April

pfarrausflug sonntagberg 2016Seit jeher baten und bitten gläubige Menschen um die Fürsprache der Heiligen.
Ganz bewusst stelle ich daher gerade in unserer momentan nicht einfachen Situation drei Heilige vor, deren Gedenktage wir im April begehen.

Bernadette Soubirous - 16. April

Anselm von Canterbury - 21. April

Pius V. - 30. April

Palmsonntag - Von "Hosanna" zu "Ans Kreuz mit ihm!"

PalmsonntagDer Palmsonntag steht unter einer eigenartigen Spannung: Zuerst - im Rahmen der traditionellen Segnung der Palmkätzchen - hören wir aus dem Evangelium die Erzählung von Jesu bejubeltem Einzug in Jerusalem, während der Hl. Messe dann die Passion, in der von seinem Leiden und Sterben die Rede ist. Diesen Text finden Sie auch im Folgenden (bitte "Weiterlesen" anklicken). Zum Text der Passion gelangen Sie hier.
Freude und Trauer, Jubel und hasserfüllte Rufe liegen eng beieinander; binnen weniger Tage schlägt in der Karwoche die Stimmung um.

Feiern Sie doch auch mit uns über den Facebook-Livestream die Hl. Messe - Beginn wie gewohnt um 10:30 Uhr!

Grußworte unseres Herrn Kaplans zur Karwoche & Ostern

small 2020 02 22 13.49.29Liebe Gläubige.

Uns steht eine besondere, andere Art und Weise  bevor, die Karwoche und das Osterfest zu feiern.  Öffentliche  Gottesdienste  –  und  damit  die  Teilnahme an den wichtigsten kirchlichen Feiern des  Jahres – sind in diesem Jahr nicht möglich.  

Aber Ostern fällt nicht aus! Gerade in schwierigen  Zeiten soll uns Ostern, das Gedenken an Jesu Tod  und Auferstehung, Kraft und Mut geben: Mit ihm  können wir auch durch Schwierigkeiten hindurch  gehen. Das  Kreuz  ist  nicht  das  Ende,  sondern  mündet in den fröhlichen Osterjubel.

Hier finden Sie Vorschläge zur Feier der Kar- und Osterliturgie im trauten Heim.

Tagesimpuls - 3. April 2020

 

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Der heutige Impuls ist eine Einstimmung auf die kommende Karwoche anhand des berühmten "Stabat mater".
Er stammt passenderweise von einem leidenschaftlichen Kirchenmusiker, unserem Pfarrpraktikanten Felix Deinhofer, der sein Praktikum kurz vor Beginn der Ausgangsbeschränkungen begonnen hat und mich gebeten hat, sein Praktikum wenigstens auf diese Weise nicht ganz pausieren zu lassen.
In der Karwoche übernehmen die Tagesimpulse dann Gernot und Edith Stammler, die täglich 2 bis 3 Kreuzwegstationen auf unserer facebook-Seite betrachten werden.

Ich wünsche mit diesen Gedanken und darüber hinaus eine gesegnete, wenn auch anders als sonst gefeierte Karwoche!

Euer Kaplan
Alexander Fischer

Mediale Angebote in der Corona-Krise

old tv 1149416 1280Liebe Pfarrgemeinde!

Die Corona-Krisenzeit dauert an und wir haben als Kirche und Pfarrgemeinden in den kommenden Wochen große Herausforderungen zu bewältigen: am Palmsonntag, in der Karwoche und zu Ostern feiern wir als Kirche das zentrale Fest unseres Glaubens und wir können dies erstmals nicht öffentlich und gemeinsam feiern. Alle Informationen finden Sie auch auf der Homepage der Diözese St. Pölten: www.dsp.at.

Kaplan Mag. Alexander Fischer hat für die Pfarren Eichgraben und Maria Anzbach spezielle Informationen für die Osterliturgie zusammengestellt. Sie finden diese im Artikel Liturgie Palmsonntag, Karwoche, Ostern auf der Starseite unserer Pfarrhomepage.

Tagesimpuls - 2. April 2020

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"Jesus aber verbarg sich", so endet der heutige Evangeliumsabschnitt. So enden die Streitgespräche Jesu mit den Juden im 8. Kapitel des Johannesevangeliums, die in den vergangenen Tagen auszugsweise als Evangelium vorgesehen waren.
Bis zur Liturgiereform wurde das heutige Evangelium mit seinem Schlusssatz am 5. Fastensonntag gelesen, an dem Tag, an dem die Kreuze verhüllt werden: "Jesus aber verbarg sich"

Der Inhalt dieser Streitgespräche dreht sich um die Frage: Woher stammt dieser Jesus? Wer ist er?
Jesus erklärt in immer neuen Anläufen seine göttliche Herkunft; und seine Streitgegner lehnen ihn ab, bis sie ihn letztlich sogar steinigen wollen.
Die Ablehnung Jesu führt dazu, dass er sich "verbirgt". Nicht er ist es, der von sich aus weggeht, sondern die Gegner nehmen die Nähe Gottes, die er in Person ist, nicht an.

Was heißt das für uns, wenn wir den Eindruck haben, dass Jesus verborgen bleibt? Wenn wir vielleicht vergeblich auf ein Eingreifen Gottes in die verworrene Situation unserer Tage warten?
Heißt es, dass sich Gott von uns abwendet? Ist es seine Strafe, weil wir uns von ihm abgewandt haben?

Am Palmsonntag werden wir in der Leidensgeschichte Jesus selbst beten hören: "Mein Gott, warum hast du mich verlassen?"
Nein, eine gefühlte Gottverlassenheit heißt nicht automatisch, dass Gott uns fern ist. Das ist ja - zumindest bei Jesus, dem ewigen Sohn Gottes, der eines Wesens mit dem Vater ist - ausgeschlossen.
Umgekehrt heißt das: Auch wenn wir uns von Gott verlassen fühlen, ist er uns nahe, solange wir uns dieser Nähe nicht verschließen. Er schwingt nicht den Zauberstab und befreit uns aus Schwierigkeiten - das sehen wir in der ganzen Passionsgeschichte vom Ölberg bis zum Kreuz. Aber er verlässt uns nicht, egal wie schwer das Kreuz wird!
Diese Zuversicht wünscht

Euer Kaplan
Alexander Fischer

Tagesimpuls - 1. April 2020

 

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Wieder ist es die alttestamentliche Lesung, bei der ich bei der heutigen Messfeier hängengeblieben bin. Und wieder meine ich, dass uns dieser Text Trost spenden kann, wenn wir im Moment keine Besuche von lieben Menschen empfangen können.
Es ist die Geschichte von den drei Jünglingen im Feuerofen. Worauf es mir heute ankommt, ist die Notiz, dass zwar drei Männer in den Ofen geworfen werden, der König aber vier Männer erkennen kann. Gott hat sie nicht allein gelassen, sondern hat ihnen seinen Engel als Schützer geschickt.
Ja, wir können keine Besuche empfangen. Aber eine wichtige Ausnahme dabei gibt es: Gott kann uns immer besuchen!

Und noch ein zweiter Gedanke. Was machen die drei Jünglinge mitten im Feuerofen, mitten in größter Gefahr?
Sie loben und preisen Gott. Die ganze Schöpfung fordern sie auf, mit ihnen Gott zu loben: "Preist den Herrn, all ihr Werke des Herrn, lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!" - Ein kleiner Teil ihrer Lobpreisgebete steht als Antwortpsalm im heutigen Messformular.
Vielleicht eine kleine Anregung: Nehmen Sie die Bibel zur Hand und lesen Sie dieses Loblied aus dem 3. Kapitel im Buch Daniel. Öffnen Sie dabei das Fenster und rufen Sie wirklich der ganzen Welt zu: Preist den Herrn, der uns immer nahe ist - gerade auch in schweren Zeiten!

Euer Kaplan
Alexander Fischer

Tagesimpuls - 31. März 2020

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Die Lesung der heutigen Messfeier berichtet uns von der "ehernen Schlange". Eine vielleicht etwas seltsam, geradezu magisch anmutende Erzählung: Wer von einer Giftschlange gebissen wird, braucht nur zur Kupferschlange aufzublicken und ist geheilt. Wenn es doch nur so einfach wäre!

Ein Schlüsselwort für mich ist in der Geschichte das "Aufblicken". Ja, wir Menschen brauchen etwas, brauchen jemanden, zu dem wir aufblicken können - gerade in schwierigen Situationen.
Jesus vergleicht sich selbst einmal mit dieser ehernen Schlange: "Wie Mose die Schlange in der Wüste erhöht hat, so muss auch der Menschensohn erhöht werden" (Joh 3,14).
Er ist es, zu dem wir aufblicken dürfen!

Im Johannesevangelium sagt er immer wieder "Ich bin", auch im heutigen Tagesevangelium. "Ich bin" - das ist der alte Gottesname Jahwe des Gottes Israels. In Jesus tritt uns Gott mit menschlichem Antlitz entgegen. Darum dürfen wir zu ihm aufblicken, gerade auch dann, wenn es schwer ist, weil er weiß, wie es sich anfühlt, verzweifelt, verlassen, voll Leid zu sein.
Vielleicht haben Sie die bewegenden Bilder vom vergangenen Freitag im Kopf, wie Papst Franziskus auf dem leeren, verregneten Petersplatz vertrauensvoll zum Kreuz aufblickt.
Tun wir es ihm gleich! Blicken wir auf zu Jesus, gerade auch zum gekreuzigten Jesus, der alle menschliche Not kennt!
Wenn wir dadurch auch nicht "automatisch" gesund werden wie in der Erzählung aus dem Buch Numeri, wenn auch nicht gleich alles gut wird, so dürfen wir doch unendlichen Trost erfahren durch dieses Aufblicken zu ihm. Davon bin ich fest überzeugt.

Euer Kaplan
Alexander Fischer

Tagesimpuls - 30. März 2020

 

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"Nimm auch die Frucht unserer Entsagung an und lass uns in der Freude eines geläuterten Herzens an deinen Altar treten", diese Bitte findet sich im Gabengebet der heutigen Messfeier.

In der aktuellen Situation gewinnt dieses Gebet für mich eine besondere Tiefe.
Wir wissen nicht, wie lange die "Entsagung" andauern wird, die wir momentan, wenn auch vielleicht nicht ganz freiwillig, auf uns nehmen.
Und wir wissen nicht, wann es soweit sein wird, dass wir wieder gemeinsam "an den Altar treten" können.
Doch die Bitte ist jedenfalls, dass die Entsagung zu einem "geläuterten Herzen" führen und das Hintreten zum Altar, die Teilnahme an der hl. Messe, nach dieser Entsagung "in Freude" geschehen mögen.

Eine Bitte, die es meiner Meinung nach wert ist, in diesen Tagen immer wieder ausgesprochen zu werden.
Eine Bitte, die auch die Frage an uns richtet, wie wir mit Entsagungen umgehen.
Eine Bitte, die uns vor Augen führt, welch großes Geschenk es ist, die hl. Messe mitfeiern zu dürfen.

Möge uns diese Bitte an Gott gut durch die Fastenzeit und alle anderen Situationen tragen, die uns bevorstehen.

Euer Kaplan
Alexander Fischer

5. Fastensonntag - Sterben, um zu leben

IMG 4472Der fünfte Fastensonntag wird auch "Passionssonntag" genannt - traditionellerweise sind die Kreuze in den Kirchen nun alle mit violetten Tüchern verhüllt.
Das Leiden Jesu ist jetzt schon fast dramatisch nahe gerückt. Genau in diese zeitliche Nähe zur Karwoche hinein offenbart Jesus im Evangelienabschnitt von der Auferweckung des Lazarus seine Macht, die auch den Tod besiegt.
Diese Botschaft kann uns gerade in unserer momentanen Situationen aufrichten...

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