Christkönigssonntag

Herz JesuDas Evangelium ruft gerade in unserer gegenwärtigen Situation dazu auf, uns nach Jesu Vorbild auf die Seite der Armen und Schwachen zu stellen - Unterstützung Kranker oder Älterer sowie Rücksichtnahme auf unsere Mitmenschen im Alltag können Wege dazu sein.
Wir werden einmal nach unseren Taten gefragt werden, die von Liebe und Barmherzigkeit motiviert waren!

Dazu passt auch folgende, nach einer asiatischen Sage erzählte, Geschichte:
Ein reicher Mann starb und erwachte im Paradies. Ein reich gedeckter Tisch versprach ihm himmlische Freuden. Und alles kostete nur einen Cent, so sagte man ihm. Da dachte der Mann daran, wie viel Geld er besaß und freute sich von ganzem Herzen darüber, was er alles kaufen konnte.
Doch als er bezahlen wollte, schüttelte man heftig den Kopf: "Bei uns gilt nur das Geld, das einer auf Erden verschenkt hat." Nein, verschenkt hatte er nichts auf Erden. Der reiche Mann wurde ganz traurig. Im Paradies war er plötzlich bettelarm. Er hatte keinen Cent der Liebe angespart.

 

 

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommt und alle Engel mit ihm, dann wird er sich auf den Thron seiner Herrlichkeit setzen. Und alle Völker werden vor ihm versammelt werden und er wird sie voneinander scheiden, wie der Hirt die Schafe von den Böcken scheidet. Er wird die Schafe zu seiner Rechten stellen, die Böcke aber zur Linken.
Dann wird der König denen zu seiner Rechten sagen: Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet seid, empfangt das Reich als Erbe, das seit der Erschaffung der Welt für euch bestimmt ist! Denn ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben, ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben, ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen, ich war nackt und ihr habt mir Kleidung gegeben, ich war krank und ihr habt mich besucht, ich war im Gefängnis und ihr seid zu mir gekommen.
Dann werden die Gerechten antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und dir zu essen gegeben oder durstig und dir zu trinken gegeben? Und wann haben wir dich fremd gesehen und aufgenommen oder nackt und dir Kleidung gegeben? Und wann haben wir dich krank oder im Gefängnis gesehen und sind zu dir gekommen?
Darauf wird der König ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.
Dann wird er zu denn auf der Linken sagen: Geht weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bestimmt ist. Denn ich war hungrig und ihr habt mir nichts zu essen gegeben, ich war durstig und ihr habt mir nichts zu trinken gegeben, ich war fremd und ihr habt mich nicht aufgenommen, ich war nackt und ihr habt mir keine Kleidung gegeben, ich war krank und im Gefängnis und ihr habt mich nicht besucht.
Dann werden auch sie antworten: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig oder fremd oder nackt oder krank oder im Gefängnis gesehen und haben dir nicht geholfen? Darauf wird er ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ich auch mir nicht getan. Und diese werden weggehen zur ewigen Strafe, die Gerechten aber zum ewigen Leben.

Copyright

Copyright © Pfarre Eichgraben. Alle Rechte vorbehalten.