4. Sonntag der Osterzeit

Geschrieben von Kathi Grünwald am .

Wortgottesfeier IconIn jener Zeit sprach Jesus: Amen, amen, ich sage euch: Wer in den Schafstall nicht durch die Tür hineingeht, sondern anderswo einsteigt, der ist ein Dieb und ein Räuber. Wer aber durch die Tür hineingeht, ist der Hirt der Schafe. Ihm öffnet der Türhüter und die Schafe hören auf seine Stimme; er ruft die Schafe, die ihm gehören, einzeln beim Namen und führt sie hinaus. Wenn er alle seine Schafe hinausgetrieben hat, geht er ihnen voraus und die Schafe folgen ihm; denn sie kennen seine Stimme. Einem Fremden aber werden sie nicht folgen, sondern sie werden vor ihm fliehen, weil sie die Stimme der Fremden nicht kennen. Dieses Gleichnis erzählte ihnen Jesus; aber sie verstanden nicht den Sinn dessen, was er ihnen gesagt hatte. Weiter sagte Jesus zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Ich bin die Tür zu den Schafen. Alle, die vor mir kamen, sind Diebe und Räuber; aber die Schafe haben nicht auf sie gehört. Ich bin die Tür; wer durch mich hineingeht, wird gerettet werden; er wird ein- und ausgehen und Weide finden. Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten; ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.

Johannesevangelium, Kapitel 10, 1-10 (Evangelium vom 4. Sonntag der Osterzeit)

Jesus Christus bezeichnet sich selbst als "guten Hirten" und als "Tür zum Leben": Er führt uns zum wahren Leben. Echte, wahre Freiheit und Fülle können wir erfahren, wenn wir erkennen und anerkennen, dass diese in ihrem vollen Umfang erst in Gott erreicht werden kann. Wir müssen dazu nichts weiter tun, als auf seine Stimme zu hören und ihm zu folgen.

 

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