Hochfest des Leibes und Blutes Christi - Fronleichnam

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Fronleichnam Blumenteppich EichgrabenWie entstand dieses Hochfest?

Man erzählt sich folgende Legende:

"1202 lebte in einem Frauenkloster nahe Lüttich in Belgien unter den Schwestern ein neunjähriges, verwaistes Mädchen namens Juliana. Ihr liebster Aufenthaltsort ist die Klosterkirche, in der sie jeden Tag Stunden vor dem Tabernakel verbringen kann. Eines Tages, sie ist bereits seit zwei Jahren Klosterschwester, kommt ihr in der Kirche ein seltsames Bild vor Augen: Sie sieht den Mond mit einem schwarzen Fleck. Nach einiger Zeit erkennt sie die Bedeutung: Unter den vielen Festen des Kirchenjahrs fehlt eines zur Verehrung des Herrn im Brot.

Erst als sie mit 37 Jahren zur Oberin gewählt wird, erzählt sie, was sie damals gesehen hat, wird jedoch ausgelacht und beschimpft. Sie bleibt bei ihrer Meinung, flieht jedoch nach einigen Jahren gemeinsam mit einem Teil ihrer Mitschwestern in eine Klause. Nichtsdestotrotz wird im Jahr 1246 in Lüttich das erste Fronleichnamsfest gefeiert - allerdings ohne Juliana, die erst später davon erfährt und sehr glücklich ist.

Als der frühere Erzdiakon Jakob von Troyer, der sie gut kannte, zum Papst gewählt wird, führt er als Urban IV. 1264 das Fronleichnamsfest für die ganze Kirche ein."

Was wird an diesem Tag gefeiert?

"Fron" bedeutete damals "Herr" und "Leichnam" "Leib" - "Fronleichnam" stand also für "Leib des Herrn".Gefeiert wird die bleibende Gegenwart Jesu Christi in den eucharistischen Gaben von Brot und Wein, die bei der Heiligen Messe in Leib und Blut Christi verwandelt werden. Jesus hat uns am Gründonnerstag beim letzten Abendmahl mit seinen Jüngern vor seinem Tod seine bleibende Gegenwart in Brot und Wein versprochen, weswegen Fronleichnam auch immer an einem Donnerstag begangen wird.

Einladung zum Mitfeiern

Am Donnerstag, den 31. Mai feiern wir um 10:30 Uhr die Festmesse mit anschließender Fronleichnamsprozession. Bereits am Mittwoch, den 30. Mai haben Sie um 18:30 Uhr die Gelegenheit, die Vorabendmesse zu besuchen (allerdings ohne Prozession).

Bekennen wir uns gemeinsam zum Glauben an die Gegenwart Christi in der Hostie! Christus ist mit uns, dem auserwählten Volk Gottes, unterwegs. Der Glaube an ihn darf sich nicht innerhalb der Kirchenmauern verstecken - setzten wir als Gemeinschaft der Christinnen und Christen in einer immer säkularisierteren Welt ein Zeichen, stehen wir zu unserem Glauben, der uns so viel Kraft für unser Leben gibt! Gerade in unserer Zeit müssen wir nach außen tragen, was unseren Glauben ausmacht, ihm sein Fundament gibt und sein Zentrum bildet. 

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